Sonntag, 29. August 2021

Elfenblume, Potenz fördernd?

 Elfenblume, Potenz fördernd? 



Hihi, hi…

eine Geschichte zum Schmunzeln.


Ein Kunde kommt zu mir und fragt, ob es bei uns Elfenblumen gib.

Ich antworte ihm: „Zurzeit habe ich nur eine Sorte im Sortiment!“ Er antwortet: „Welche Sorte es ist, ist mir völlig egal. Hauptsache die haben Blätter.“ 

„Natürlich haben die Pflanzen Blätter.“ Ich fühlte mich schon ein wenig auf den Schlips getreten. 

Er schaute sich die Pflanzen ganz genau an und meint dann: „Die haben aber wenig Blätter.“ 

„Das kommt noch, denn sehen Sie, die Pflanzen sind in einem kleinen Topf und noch sehr jung, daher haben sie noch nicht viel Blätter bekommen. Zudem fühlt sich die Pflanze im Topf nicht so wohl wie in der Erde."

Diese Antwort war nicht sehr befriedigend für ihn, aber er suchte sich 3 Pflanzen aus, die schon sehr viele Blätter hatten. 

Ich gab Ihm noch einen Pflanzanleitung „Pflanzen sie die Pflanzen an einen halbschattigen Platz und mit schön Humoren Boden, ein wenig Kompost oder Pflanzerde und sie wird Ihnen nächstes Jahr schöne Blätter bringen.“ 


Er grinste leicht verschmitzt und sagte mir dann, nachdem er die Pflanzen bezahlt hatte. „Ich brauche jetzt eigentlich nur die Blätter. Aus denen koche ich einen Tee. Der soll die gleiche Wirkung haben wie Viagra.“ 

"Oh, na dann viel Spaß!“

Mit diesen Worten verabschiedete ich den Kunden. 

Er drehte sich um und winkte mir noch freudig zu. 


Hmm.

Die Menschen googeln zu viel! 

Ich habe auch mal gegoogelt und tatsächlich einen Bericht bei welt.de gefunden.


https://www.welt.de/wissenschaft/article2512974/Elfenblume-koennte-natuerlicher-Viagra-Ersatz-sein.html


Freitag, 20. März 2020


Nachricht von einer Dame, die mein Video gesehen hat, zum Thema Rosenschnitt. 


Ich habe ihr Video über den Rosen-
schnitt gesehen und war sehr angetan damit war mir als Anfänger sehr
geholfen. Vielen Dank.
Könnten sie mir noch mitteilen welchen Dünger und welches Mittel zum

spritzen sie verwenden. Danke 

Hier zum Video:

Meine Antwort: 

Sehr geehrte Frau Meier,
zu aller erst ist es wichtig Rosen im Garten zu haben welche „Gesund“ sind. Die Rosenzüchter sind sehr bemüht Rosen zu kreieren, die gegen alle Krankheiten unempfindlich reagieren. Leider gibt es auch hier immer wieder Veränderungen der Pilze und Bakterien, sodas die Rosen nicht mehr sicher sind. Dafür sollte man auch hier die Abwehrkräfte der Rose stärken.
Ackerschachtelhalm und Brennesel sind dafür gute Begleiter.
Mühselig herzustellen. Dafür gibt es das Pülverchen in der Tüte, welches schnell angesetzt ist.  Das stellt die Firma Schacht her. (Habe ich auch im Sortiment).
Welches Mittelchen uns schon über viele Jahr gute Dienst geleistet hat, ist das Vitanal Sauer/Combi und das Vitanal Rosen Professional. Diese Dünger wirken durch ihre Milchsäurebakterien stärkend auf die Pflanze. Wichtig hierfür die regelmäßige Anwendung. Aber das ist bei allen Pflanzenstärkungsmitteln der Fall.
Eine Organisch Grunddüngung im Frühling ist auch immer sehr wichtig. Da empfehle ich den Oscorna Animalin oder unsere Mineralische Hausmarke. Das ist dann Geschmacks bzw. Ansichtssache. Das ist dann schon alles.
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiter helfen und wünsche ein schönes Rosenjahr.
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, dann bin ich stets zu Diensten.

Samstag, 22. Dezember 2018

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wider...
 Neun Uhr am Weihnachtsbaumverkaufsstand:
Ein kleines rotes Auto kommt auf den Platz gerauscht.
Ein junger Mann und seine Mutter steigen aus und rennen schnurstracks auf einen kleinen, wirklich perfekt geformten Weihnachtsbaum zu
„Boh ai ist der kacke! Guck mal den an, neeee!
Sie laufen durch die Reihen und ich fragte ob ich helfen könne, die Antwort war:
„Ich suche den schönsten und perfektesten Weihnachtsbaum!
Ich nahm einen aus der Reihe,den ich für perfekt hielt und zeigte ihr den
„Nein, der ist so kacke, der hat dort einen Zweig.
Ja Weihnachtsbäume haben eben nun mal Zweige, manchmal an Stellen wo sie auch hingehören
Ich ließ sie weiter suchen. Keine Zeit verschwenden.
Sie liefen die Reihen auf und ab und schrieben sich die ganze Zeit über, in einer unglaublichen Lautstärke an, du meine Güte, was für Leute.
„Nimm den Baum jetzt, der ist gut! „nein der ist kacke! 
Immer wieder das Wort „kacke“ dann ging Enzo hin und zeigte nochmal, wirklich schöne Bäume. Ich hörte nur aus der Ferne immer wieder Geschrei und sah, dass Enzo sich entfernte. Er wollte mit denen auch nix zu tun haben. Einen Baum verkaufen ist ja eine Sache, aber sich jeden, noch so schönen Baum schlecht machen lassen, dass geht zu weit.
Auf einmal hörten wir Schreie
„Der Baum ist gut, nimm den jetzt ich geb dir 20 dazu!  
Nein den will ich nicht, der ist kacke
Los jetzt, jedes Jahr das gleiche Theater, ich bin extra früh aufgestanden, damit ich mit Dir noch einen schönen Baum finde und der ist toll. Du blöde Kuh, es ist Natur, ich sage Dir doch, wir sollten einen Plastikbaum nehmen, dann hab ich nicht jedes Jahr diesen Stress
Nimm jetzt diesen verdammten Baum, ich schlag dich tot, wenn du den jetzt nicht nimmst!
Wir schauten uns alle entsetzt an, wollten schon einschreiten. Aber der liebe Gott hatte mit ihr ein Einsehen und sie entschied sich nun diesen Baum mitzunehmen
Und das am frühen Morgen. Nur noch diesen Samstag und dann nich der Heilige Abend, sind die Menschen alle verrückt? 
In diesem Sinne 
Frohe Weihnachten 

Das 

Sonntag, 2. September 2018

Gärten des Grauens

so ist der Titel einer Facebook Seite. Das find ich gut. Mittlerweile werden in Neubaugebieten solche Gärten verboten. Das ist auch richtig so. Denn Geschmack ist ja eine Sache, aber wenn jeder das macht, dann haben wir ja nur noch Grusel-Gärten und keinen Lebensraum mehr für Insekten und Vögel. Denn wie wir wissen, fressen Vögel Insekten und Insekten irgendwelche anderen Insekten oder irgendwelches Grünzeugs. Also ist es wichtig wieder mehr Blüten in die Gärten zu bringen.
Die Städte und Gemeinden geben Häuslebauern ja immer ein Liste an die Hand, damit sie Stäucher und Bäume pflanzen sollen.
Das wird dann mit Widerwillen umgesetzt. Wahrscheinlich werden dann die Sträucher nach Bauabnahme aus dem Garten entfernt und Thuja und Co gepflanzt.
Was ich viel wichtiger finde ist, dass den Menschen gesagt wird, dass Sie wenigsten Blüten Sträucher pflanzen sollen, die meisten blühen und tragen auch Früchte. Gut die Forsythe ist schön und leider können Insekten nix damit anfangen, aber in einer großen Forsythie kann mal ein Vogel sein Nest aufschlagen und in dem Dickicht seine Jungen aufziehen. Das ist doch schon mal was.
Unser Gesellschaft möchte Pflegeleicht Gärten haben. Also sollte wir Gärtner doch in der Lage sein den Menschen einen solchen Garten an die Hand zu geben. Denn schließlich sind wir Gärtner  und wissen was zu tun ist.
In dem Fernsehbericht, vom SWR (unten ein Link) war ein Gärtner (Galabau) der dann meinte, er bediene ja schließlich Kundenwünsche. Und wenn er das nicht umsetze, dann mache es jemand anders. Ja, weil sie alle Geldgeil sind. Naklar jeder möchte Geld verdienen, aber muß das denn auf Kosten von der Natur und Umwelt sein?
Geht es nicht anders?
Der Stauden Ring (unten ein Link) hat tolle Konzepte entwickelt die den pflegeleichten Garten ermöglichen und zudem bestimmt Kostengünstiger sind als ein Schottergarten mit aufgestellten Granit Säulen und Gambionen. ( die je eigentlich dazudaseinsolleumetwasabzustützen)
Wenn ich das höre aus dem Beitrag, das ein solcher Garten 15- 30ig tausend Euro kosten kann, da geht mir doch der Draht aus dem Hut.
Ne da ist Geld vorhanden und die Menschen stecken es in Steine. Dann doch lieber in Pflanzen.
Also wenn ich schon so viel Geld in die Hand nehme, dann sollte es doch auch schön sein.
Ha, da sind wir wieder bei dem Thema "über Geschmack lässt's sich streiten!
Wir hatten da auch ein Kundin, die wollte erst einen Japan Garten haben, hätte ich toll gefunden. Aber leider hat sie keinen Galabauer gefunden der ihr das umsetzt. Sie ist immer wieder von den "Gärtnern" versetzt worden. Dann hatte sie schon keine Lust mehr und wollte schlußendlich 2 Kugelbäume und Rasen in ihren Vorgarten setzten.
Naja, Pflegeleicht und ein wenig schön. Aber Ökologisch nicht wertvoll. Oh doch in den Bäumen können Vögel brühten, aber welche? Denn es ist ein Neubaugebiet und in diesem ist fast jedes Haus mit einem "Garten des Grauens" versehen. Denn es ist ja Trend und sieht zudem gut aus!!!!
Nun haben wir mit der Kundin zusammen ein Konzept von dem Stauden Ring ausgewählt, welches den Garten schön und ökologisch macht. Sie pflanzt nun Insekten in ihren kleinen Garten.
Auch die Kinder haben einen Nutzen davon, denn sie lernen sie endlich kennen, dies kleinen Lebewesen. Die für unser Aller  Wohl sehr wertvoll sind.
Also machen Sie mit und pflanzen Sie nicht nur Gehölze in den Garten um was für den Vogelschutz zu tun, pflanzen Sie Insekten!
https://www.staudenring.com

https://www.ardmediathek.de/tv/Zur-Sache-Baden-Württemberg/Gärten-des-Grauens/SWR-Baden-Württemberg/Video?bcastId=610194&documentId=53582880



Donnerstag, 5. Juli 2018

Sonne, Sand und Meer, was will man mehr?

Jetzt haben wir schon unglaublich schöne Stunden die Sonne genießen können. Was für eine fantastische Zeit. Ich kann mich schon garnicht mehr daran erinnern, wann wir mal einen solch wunderbaren Sommer gehabt haben. Einfach toll.
Wenn man durch die Gegend fährt, dann fällt einem auf, dass dieser Sommer und diese Frühjahr schon deutlich Spuren hinterlassen haben.

Getreide & Co

Der Raps ist noch nicht geerntet, dafür ist die Gerste von den Feldern schon runter und wenn man den Weizen so sieht, dann ist der auch schon bald dran. Unglaublich. Für die Landwirtschaft ist das alles nicht einfach. Auch der Gärtner leidet unter dieser Hitze, denn die Pflanzen haben Durst. Großen Durst.
Gestern bin ich an einem Feld mit Mais vorbeigefahren, der war gerade mal 70 cm hoch, und ein anderes wiederum, es war in Weser Nähe, da war der Mais schon fast 2 m hoch.
Welch ein Unterschied. Die Natur wird auf eine große Herausforderung gestellt.

Stadtpflanzen

Viele Bäume lassen schon Ihre Blätter fallen, denn diese können sie nicht mehr versorgen. Ein frühzeitiger Laubfall. Gerade im Stadtbereich ist es extrem, denn die Hitze, die von den Häusern abgestrahlt wird, ist sehr stark.
Die Blüten der Pflanzen vertrocknen teilweise an den Pflanzen.

Alles gut versorgen

Wir sind in dieser Zeit damit beschäftigt, alles gut mit Wasser zu versorgen. Die Spränger laufen und ich bin froh darüber, dass wir einen schweren Boden haben, der die Feuchtigkeit gut hält. Im Garten kann man auch das richtige für die Pflanzen tun, denn mit der richtigen Technik, ist es nicht mehr so Zeitaufwendig. Eine Beregnung für den Hausgarten ist auch nicht zu teuer. Wenn man seine Zeit dagegen rechnet. Viele Menschen haben Angst vor den Kosten des Wassers.  Da das Stadtwasser teuer ist. Da haben Sie wohl recht, aber viele Gemeinden bieten einen Aussenwasser Zähler an, da wird dann nur das Wasser abgerechnet, kein Abwasser, denn das ist ja das teure. Fragen Sie bei der Stadt nacht.
Damit die Pflanzen Wasser genug bekommen. Denn wir leben in einen Land wo wir nicht an Wasser sparen müssen, auch wenn das die Versorger uns vorgaukeln.
Eben im Radio kam das auch wieder vor, Wasser sparen. Weil die Versorger veraltete Systeme haben, sollen wir darunter leiden.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Sommer, endlich Sommer!

Was haben wir da lange darauf gewartet, dass es endlich wieder einen Sommer gibt. Nun ist er da und schon eine sehr lange Zeit. Denn der ganze Mai, war Sommer und der Juni hat auch warm begonnen. Es ist eine absolute Rosenzeit und alles hat auf einmal geblüht. Das war schon der Wahnsinn. Aber nun ist Sommer.
Ab zum Baggersee!
Aber nein da geh ich nicht rein!
Der Garten ruft, es ist eine schöne Zeit im Garten, die wirklich schnell alles hat grünen und blühen lassen. Das helle Maigrün ist sehr schnell wieder zu dunkelgrün geworden. Viele Pflanzen sind früh erblüht, man denke an die Linden, die Robinien und auch die Rosen. Eigentlich blühen die Rosen erst Mitte Juni auf. Dann ist die Blüte, doch dieses Jahr ist sie Mitte des Monats schon vorbei.
Das ist alles sagenhaft.
Ich erinnre mich noch an das Jahr 2013, da war im März Winter, aber richtiger Winter, mit Eis  und Schnee. Und der März hat ein tiefes Loch in die Kassen der Gärtner getrieben. dieses Loch konnte nicht gestopft werden, da die Kunden im April auch wegblieben. Es wurde ein neuer Trend entwickelt. Der Trend, Steine in den Garten zu legen. Diese Steine ersetzen die Pflanzen und das brach vielen Kollegen das Genick.
Aber ich will nicht über Steine reden das macht mich echt irre.
Viel lieber erzähle ich von dem was ich alles so erlebe, oder wenn Kunden mir Schadbilder von Gehölzen bringen. Es ist immer spannend zu recherchieren, um welche Krankheit es sich handelt oder welches (Un)Geziefer. Gestern berichtete mir ein Kunde, er hätte seine Hecke geschnitten und dabei eine Entdeckung gemacht.
In seinem Ahorn ist ein Riss und am Ende war ein große Loch. Er stocherte mit einem Draht in das Loch und stellte fest, dass er fast 15 cm herunter kam. Es hatte einen Durchmesser von ungefähr 1 cm. Dann entdeckte er noch eine Hülle einer Puppe. Damit kam er dann zu mir und ich fand heraus, das es sich um einen Falter handelte. Eine Ahornrindeneule, ein Schmetterling. Der Kunde wollte diesen bekämpfen, aber warum?
Nur wegen einem Loch im Baum?
Wenn der Baum gut genährt und gesund ist, dann tut ihm das nicht weh. Denken wir doch an den Falter. Er hat sicher auch eine Aufgabe in der Natur.
Wir müssen uns immer vor Augen halten,
"die Natur braucht den Menschen nicht, aber wir brauchen die Natur!"
Wir würden wir leben, wenn es keine Bäume mehr um uns herum gäbe?


Mittwoch, 18. April 2018

So schnell ist alles wieder grün

Wer hätte das gedacht, dass in so kurzer Zeit, die Natur so schnell aufholt. Das ist doch der helle Wahnsinn. Wenn ich mir überlege, dass vor nicht mal 3 Wochen noch Frostige Temperaturen herrschten und ich noch dick eingemummelt in der Baumschule rumlief.
Dann ist das, was jetzt los ist, unglaublich.
Temperaturen um 25 Grad. Alles blüht, alles grünt.
Das Unkraut, nein es ist ja Wildkraut. Aber manchmal lästig, nein immer! 
Gerade das Springkraut und gegen das heißt es hacken, hacken und nochmals hacken.
Ich in meinem Garten noch nicht mal die Rosen geschnitten, hatte noch keine Zeit. Aber vielleicht schaffe ich es diese Woche am Abend mal. Es ist ja lange hell. Dann noch die Rispenhortensien, die vertragen auch noch einen Schnitt. Der Rasen sieht auch noch ein bisschen mau aus. Er bedarf Dünger und Bodenaktivator. Obwohl der Boden bestimmt gut durchlüftet wird, denn ich vermute mal das er stark unterhöhlt ist, denn der Maulwurf war im Winter sehr aktiv. Wenn man überlegt, dass der Maulwurf am Tag die dreifache Menge seines Eigengewichtes frisst, dann denke ich habe ich nicht viel Bodenleben mehr im Garten.
Aber ich denke, die Natur hält von selber ein gewisses Gleichgewicht. Wenn ich grabe habe ich viele Regenwürmer und Kleinstlebewesen sehe ich noch nicht mal.
Also auf in den Garten, es ist die schönste Zeit im Garten.
Viel Freude

Montag, 23. Oktober 2017

Steingarten und Co Vol. 3

Und was sagt man dazu, 75 % Insekten Sterben. 

Das ist doch wohl der Hammer. Schuld ist natürlich nur die Landwirtschaft. Iss schon klar. Naklar geht es den Landwirten darum genügend von Ihrem Acker herunter zu holen. Und dann sollte ein lästiges Wildkraut nich den guten Boden blockieren und auch nicht die Laus, oder der Käfer das Gemüse anfallen. Denn wir Verbraucher wollen doch kein angefressens Obst oder Gemüse essen.
"Igitt, wenn ein Salat Läuse hat, und die dann im Wasser schwimmen und ich muss da rein fassen. Nicht auszudenken was mit meiner Hand passiert. Sie könnte angefressen werden von den wilden Läusen. Huch da ist noch ein Raupe. Also den Salat werde ich nicht mehr essen, der wandert in die Tonne!"

Also,  was lernen wir daraus? 

Das der Verbraucher nur Top Obst und Gemüse akzeptiert und deshalb wir auch da eine Verantwortung mit tragen, an dem Sterben der Insekten. Dann kommt noch mein Lieblings Thema. Der Steingarten. Ja ich hacke immer wieder darauf rum, denn wieso machen die Menschen das, dass sie ihre Gärten in heiße Steinwüsten umwandeln. Dann wunderen sie sich das keine Biene mehr durch den Garen fliegt. Ach die Vögel dürfen wir ja auch nicht vergessen, denn keine Insekten- keine Vögel. Ach das verwundet? J
Ja das ist so das Spiel der Natur. Fressen und gefressen werden. Haben die Insekten keine Nahrung, haben die Vögel auch einen sehr ausgedünnten Speiseplan.
Und die Zukunft sieht düster aus. Denn wenn die Insekten aus bleiben, wird unser Speiseplan auch dünner. Ich habe den Anfang von dem Buch "Die Geschichte der Biene" gelesen, ich konnte nicht zu Ende lesen, denn dann könnte ich nicht mehr schlafen.
Es ist gruselig was der Mensch in einer so kurzen Zeit mit der Erde macht  und das alles aus Gier.
Nena hat in einem sehr schönen Lied eine Text Passage gesungen "ich will nicht arm sein, aber Geld macht mich nicht glücklich!" das fand ich sehr bemerkenswert und es regt zu Nachdenken ein.


Sonntag, 17. September 2017

Steingarten und Co Vol. 2

Es geht weiter, die Menschen sind es immer noch nicht müde, sich Steine in den Garten zu schütten.
Das nennt man dann Pflegeleicht.
Es kommen immer mehr Menschen zu mir, mit Schadbildern von Pflanzen, die langsam aber sicher das Zeitliche segnen.
Sie wollen Spritzmittel kaufen und sie retten. Es gibt aber kein Ungeziefer an den Pflanzen und eine Pilzliche Erkrankung kann ich auch nicht erkennen. Sie möchten diese, für sie wertvollen Pflanzen retten. Aber warum gehen sie ein?
Ja, warum?
Die Pflanzen gehen ein, da keine Bodenbelüftung mehr stattfinden kann.
Sie meinen, sie haben doch aber Vliese und Folien gekauft, die Wasserdurchlässig und Atmungsaktiv sind. Ja das stimmt, aber...

Haben Sie sich schon mal überlegt wer denn im Boden für die Atmung sorgt?
In der oberen Schicht des Bodens gibt es ein Bodenleben, Millionen von Mikroorganismen und unsere lieben Regenwürmer, Asseln und andere kleine Getiere, diese alle sorgen dafür das der Boden belüftet wird. Organische Stoffe, wie Laub und andere abgestorbenen Pflanzenteile, werden zu Humus umgesetzt. Diese werden dann im Oberboden untergemischt und sorgen für eine optimale Bodenbelüftung.
Das Problem sind nicht unbedingt die Steine, das üble an der Sache sind die Folien und Vliese, die zwischen Steine und Boden gelegt werden.
Das Bodenleben kann nicht mehr an die Obrfläche gelangen, da eine Sperrschicht zwischen Steine und Boden liegt. Wäre diese Schicht nicht vorhanden, dann wäre das alles kein Problem. Man hat Angst, dass sich die Steine mit dem Boden vermischen könnten und es ist sicher leichter eines Tages die Steine wieder zu entfernen.
Steine sind nicht gerade günstig. Sie erhöhen das Kleinklima und der Tau kann sich nicht mehr nieder lassen. Es gibt nichts mehr für die Insekten zu finden. Das Bodenleben zieht sich zurück. Es gibt nichts positives dazu zu berichten.
Denken Sie mal darüber nach, ob sie das alles wollen!

Freitag, 18. August 2017

Das Leben ist Veränderung, der Garten ist Veränderung!

Das Leben ist Veränderung!

Im Leben gibt es immer wieder Veränderungen! Wenn man sich vorstellt, jeder Tag wäre gleich, wie langweilig es dann im Leben ist. Wir unterliegen  einer Struktur, die jeden Tag eine Wiederholung mit sich bringt. Manchmal müssen wir aber aus dieser Struktur ausbrechen und eine Veränderung in unserem Leben zulassen.

Ein Leben ohne Veränderung! 

Tagaus, Tagein, jeden Tag immer das gleiche. Aufstehen, Frühstücken, zur Arbeit gehen, evtl. zwischendurch noch die Kinder versorgen, einkaufen, nach Hause kommen, essen kochen. Fernsehen oder Garten oder Buch lesen, zu Bett gehen. Vielleicht noch einem  Hobby nachkommen. Und so vergeht jeder Tag, auf irgendwie die gleiche Art und Weise. 
Ist es dann nicht ganz normal, dass man  eine Veränderung herbei sehnt. Wir werden heute alt, sehr als und das Leben ist lang. Darum ist es wichtig eine Veränderung zuzulassen. 

Der Garten ist Veränderung! 

Ich finde der Garten ist das beste Beispiel für Veränderung, denn hier verändert sich jedes Jahr so viel, dass man schon gezwungen ist, es zu verändern. Wir legen ein neues Beet an, mit kleinen Pflanzen und Stauden. Das erste Jahr sieht noch alles sehr mickrig aus und das zweit Jahr, da haben die Gehölze und Stauden sich den Gegebenheiten angepasst und wachsen gut. Im dritten und vierten Jahr ist alles Super Schön. Dann fängt es an, dass es nicht mehr so harmonisch aussieht und die ersten Veränderungen nehmen ihren lauf. Ausgesamte Stauden die zuviel sind, werden aus dem Beet entfernt, Pflanzenteile werden abgeschnitten. Manche nicht so schöne Pflanze wird durch eine schönere ersetzt. Und so geht es immer weiter. Dann denkt man, och da in der hinteren Ecker ist noch eine Lücke, da passt noch ein Strauch hin. Und so verändert sich der Garten von Jahr zu Jahr.

Das Leben ist schön, mit Veränderung! 




 

Dienstag, 16. Mai 2017

Ich bin Gärtnerin und mache die Welt bunt!

Viele Blüten braucht die Welt! 

Unsere Umwelt wird immer Bienen unfreundlicher, alles wird puristischer und steriler.
Man sagt das die Biene im Herbst verhungert und nicht mehr gestärkt genug in den Winter geht.
Ist das nicht schrecklich?
Was hat Einstein mal gesagt: " 3 Jahre ohne Bienen und der Mensch würde verhungern!"
Die Rapsfälder blühen und sind auch schon Bienen da?
Gestern hatte ich eine Kundin, die wieder einmal Ihren Garten Bienenunfreundlich gestallten möchte.
Der Grund dafür waren die Kinder und sie hätte keine Zeit, Beete zu säubern. Also Steine und Bienenunfreundliche Pflanzen. Denken die Menschen eigentlich mal an unsere Zukunft?
Die Kinder auf der Terrasse sollen nicht mit den Insekten in Berührung kommen, sie könnten gestochen werden.
Was ist nur los mit den Menschen.
Wie haben wir es geschafft erwachsene Menschen zu werden und durch das Leben zu kommen.
Überall nur Grün, keine Farbe. Ach ich habe das Grau vergessen.
Ich bin Gärtnerin und mache die Welt bunt!




Dienstag, 17. Januar 2017

Den Garten 'Winterfest' machen


Den Garten Winterfest machen 

So soll der Titel in einer Heimischen Zeitung im Oktober lauten. 

Wir befinden uns Mitte Oktober und es hat geregnet. Es beginnt die ideale Zeit Bäume und Sträucher, Hecken und Koniferen und viele andere Gehölze zu pflanzen und umzupflanzen. Der Boden ist warm und die Pflanze kann jetzt im warmen und feuchten Boden einwurzeln. Sie brauch sich um nichts anders zu sorgen als um das Anwachsen. Im Frühling kann sie dann schon gut angewachsen ihr Blüten und Blätter entfalten.
Und dann schreiben die "Winterfest machen" was für ein Blödsinn!

Jetzt wo ich den Blogartikel weiter schreibe ist es Januar und ich habe auf unsere Internetseite http://baumschule-krause.de/winterschutz-an-gehoelzen-und-rosen/ gerade darüber einen Blog geschrieben.
Wie kommt das, dass Redakteure nicht richtig recherchieren und dann so etwas schreiben.
Ist es Unwissenheit?
Oder steckt da Lobbyismus dahinter?
Ich denke beides!
Denn seinen wir mal ganz ehrlich, wer schaltet dauernd Anzeigen?
Und wer profitiert von den ganzen Anzeigen!
Es geht letztlich immer nur ums Verkaufen.
Denn Winterschutz heißt, dafür Zutaten zu kaufen, um Kübel im Pflanzen oder nur Pflanzen vor Kälte zu schützen. Keiner macht sich Gedanken darüber wie das mit einfachen Mitteln geht, mit Naturmaterialien, die man im Garten sowieso hat. Deshalb wird dem Hobbygärtner soggeriert, jetzt im Oktober, wenn du im Bau.- u. Hobbymarkt bist, kannst du schon mal an das ein oder andere Vliese denken. Eine Haube für die Stammrose und noch andere komische Dinge.
Ja so ist das.

Ich hab meinen Garten so was von Winterfest! 

Das Laub liegt schön in den Beeten verteilt, die Rosen sind mit Tannenreisig abgedeckt und die Kübel sind zusammengestellt. Mehr brauch man nicht. Was zu bedenken ist, dass Kübelpflanzen die nicht Winterhart sind, einen Stellplatz bekommen sollten, der Frostfrei und hell ist. Wenn diese einfach nur in den Keller geräumt werden, wo es zu warm und gleichzeitig zu dunkel ist, fangen sie schnell an hochzugeilen und mit langen komischen Trieben sich zum Licht zu orientieren.
Kühl und Hell, dass ist der ideale Platz.

Alle anderen Winterharten Pflanzen im Kübel sollten dann geschützt zusammengestellt werden und dann kann man ein Wintervliese drumherum schlagen. Das Gießen bei Frostfreien Tagen nicht vergessen und dann reicht das schon.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Der Kindgerechte Garten

Unsere Kinder in der Watte Wolke

Der Garten wird von vielen Menschen als die Oase im Stressigen Alltag gesehen. Das ist was ganz wertvolles. Viele Menschen möchten gerne ihrem Garten auch in die Kindgerechte Spieloase umwandeln. Dazu werden alle Gehölze aus dem Garten verbannt die in irgendeiner Weise für die Kleinen eine Gefahr darstellen können. Ob es Dornen oder Stacheln sind, oder Giftige Teile eine Pflanze, oder Beeren. Dann wird nach einer Alternative gesucht. Diese darf dann natürlich ihr Laub nicht abwerfen. Das würde ja Dreck verursachen. Und so weiter. Aus der Praxis heraus kann ich noch viel mehr darüber erzählen. Es macht mich sehr wütend, dass unser Kinder nicht mehr zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen erzogen werden. Das sie verhätschelt und verpäppelt werden. Mama und Papa fahren die Kleinen bis ins letzten Teeniealter überall hin. Das die Sprösslinge sich nur nicht verausgaben. - Aber ich schweife ab- das Thema macht mich echt wütend. 
Dann wird auch fleißig tolle Putzmittel gekauft, damit die Bude auch steril ist und bloß keine Keime in der Wohnung zu finden sind. Das suggeriert uns ja auch die Werbung. Reinlichkeit- Sauberkeit- alles toll! Schöne heile Welt. 
Und was ist das große Übel an der Sache. 
Unsere Kinder werden krank. Sie können keine Abwehrkräfte mehr bilden, da sie ja so steril gehalten werden. Im Garten dürfen Sie nicht mit schmutzigen Händen einen Apfel essen, ach du liebe Zeit er ist ja auch nicht abgewaschen. Sie könnte ja auch beim Spielen ausrutschen und sich dann an einem Rosenbusch verletzten. Oder an der Brennesel verbrennen. Mein Gott, wie oft bin ich damals über des Bauen Stacheldraht geklettert, habe mir die Hose (damals hatten wir alle diese Schlaghosen an) aufgerissen und bin dann noch in die Brenneseln gefallen.
Und... Hilfe ich lebe noch! Mir geht es gut, habe keine Allergien und ich weiß auch nicht. 
Aber der kindgerechte Garten, ist das nicht der Garten, in dem man dem Kind die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur beibringt. Was Mutter Natur alles zu bieten hat. Die Beeren für die Vögel, warum eine Pflanze Stacheln hat, warum manche Beeren für uns Menschen genießbar und manche es nicht sind. All das sollten Kinder lernen. Denn was ist wenn sie in einem anderen Garten mal spielen und dieses nie kennengelernt haben, die Versuchung ist groß. Und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen. 
Kinder müssen lernen mit der Gefahr umzugehen. Das ist das Leben. Wenn wir unsere Kinder da nicht darauf vorbereiten, wie sollen sie es dann im Leben zurecht komme?

Donnerstag, 2. Juni 2016

Was für ein Wetter!

Seit gestern haben wir den Meterologischen Sommeranfang.
Dieser Sommer beginnt mit Hagel, Tornados und Starkregen.
Meine Güte
... und wieder sind viele Menschen betroffen, müssen um Ihre Existenz kämpfen und sogar um Ihr Leben.
Das ist keine Klimaveränderung?
... das kann mir doch keiner erzählen!
Ich denke wir sind mitten drin und wir müssen uns auf mehr gefasst machen.
Wenn ich mit Kunden darüber spreche, dann berichten sie mir auch immer wieder, dass sie nicht  glauben das das normal ist.
Aber wo sollen diese Wassermassen so schnell hin, wir hatten auch gestern, das Problem, das es unglaublich viel Regen bei uns gegeben hat und unser Folientunnel mit den Pflanzen darin überschwemmt war. Auf der Straße lief das Wasser wie in einem Bach.
Unser kleiner Hausbach war so laut, dass man meinen könnte, man stehe an einem rauschendem Fluß. Das Wasser sucht sich seinen Weg.
Wenn ich auf unserer Felder geschaut habe, dann konnte ich sehen, dass diese das Wasser gut aufnehmen konnten und auch in meinem Garten war der Rasen gut nass. Mein Vorgarten, der immer noch keine neue Bepflanzung bekommen hat, hat das viele Wasser gut aufgenommen.
Unsere Erde kann einiges an Wasser schlucken, bis der Boden gesättigt ist mit Regen, dass dauert.
Aber dadurch das viele Menschen Ihre kleine Oase in Schotterwüsten verwandeln, kann das Wasser nicht so schnell einsickern. Denn das Kleinstlebewesen kann den Boden nicht mehr belüften, es können sich dadurch keine neuen Gänge mehr bilden, damit das Wasser schnell in den Boden einsickert.
... und das Wasser sucht sich dann den Weg mit dem geringsten Widerstand.
Vielleicht läuft es in den Keller oder einfach nur auf die Straße und dann in die volle Kanalisation.
Was ich eigentlich sagen möchte, ist das es nicht geht das wir um uns herum alles zu betonieren. Gerade um unsere Haus herum. Es ist doch herlich im Garten sitzen zu können und die Kühle eines Baumes zu genießen. Die blühenden Sträucher und Stauden zu bestaunen.
Was für eine wunderschöne Blütenpracht.
... die vielen Insekten
... die tollen Vögel
und vieles mehr

Montag, 16. Mai 2016

73000 qm Täglich!


Ein sehr guter Artikel vom Bund Deutscher Baumschulen. 
Es ist ein Graus was mit unserer Landschaft passiert. 
Was die Menschen mit ihren Gärten veranstalten. 
Es wird das Kleinklima um sich herum verändert. Es geht Lebensraum für Insekten verloren, ganz zu schweigen von dem Bodenleben und den Vögeln die keinen Wurm mehr aus dem Boden zupfen können. 
Alle wollen den pflegeleichten Garten haben und sehen das Gärtnern als Arbeit an. 
In der heutigen Zeit sollte man das "tun im Garten" als Entspannung und sich wieder erden ansehen.
Es ist was wunderbares, sich Körperlich zu erschöpfen und hinterher zu sehen, was man mit seinen eigenen Händen geschaffen hat.
Das ist was Wertvolles und kann von niemanden genommen werden. Die Belohnung zu sehen was aus der Fläche geworden ist, ist für die Seele sehr wertvoll.  
Lassen sie doch mal ein wenig Unkraut wachsen. 
Auch das Unkraut bedeckt den Boden. 
Verändern sie ihre Einstellung. Es muss nicht alles Perfekt sein. 
Der Mensch will alles Perfekt, die Natur ist Perfekt!

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