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Sonntag, 17. September 2017

Steingarten und Co Vol. 2

Es geht weiter, die Menschen sind es immer noch nicht müde, sich Steine in den Garten zu schütten.
Das nennt man dann Pflegeleicht.
Es kommen immer mehr Menschen zu mir, mit Schadbildern von Pflanzen, die langsam aber sicher das Zeitliche segnen.
Sie wollen Spritzmittel kaufen und sie retten. Es gibt aber kein Ungeziefer an den Pflanzen und eine Pilzliche Erkrankung kann ich auch nicht erkennen. Sie möchten diese, für sie wertvollen Pflanzen retten. Aber warum gehen sie ein?
Ja, warum?
Die Pflanzen gehen ein, da keine Bodenbelüftung mehr stattfinden kann.
Sie meinen, sie haben doch aber Vliese und Folien gekauft, die Wasserdurchlässig und Atmungsaktiv sind. Ja das stimmt, aber...

Haben Sie sich schon mal überlegt wer denn im Boden für die Atmung sorgt?
In der oberen Schicht des Bodens gibt es ein Bodenleben, Millionen von Mikroorganismen und unsere lieben Regenwürmer, Asseln und andere kleine Getiere, diese alle sorgen dafür das der Boden belüftet wird. Organische Stoffe, wie Laub und andere abgestorbenen Pflanzenteile, werden zu Humus umgesetzt. Diese werden dann im Oberboden untergemischt und sorgen für eine optimale Bodenbelüftung.
Das Problem sind nicht unbedingt die Steine, das üble an der Sache sind die Folien und Vliese, die zwischen Steine und Boden gelegt werden.
Das Bodenleben kann nicht mehr an die Obrfläche gelangen, da eine Sperrschicht zwischen Steine und Boden liegt. Wäre diese Schicht nicht vorhanden, dann wäre das alles kein Problem. Man hat Angst, dass sich die Steine mit dem Boden vermischen könnten und es ist sicher leichter eines Tages die Steine wieder zu entfernen.
Steine sind nicht gerade günstig. Sie erhöhen das Kleinklima und der Tau kann sich nicht mehr nieder lassen. Es gibt nichts mehr für die Insekten zu finden. Das Bodenleben zieht sich zurück. Es gibt nichts positives dazu zu berichten.
Denken Sie mal darüber nach, ob sie das alles wollen!

Freitag, 18. August 2017

Das Leben ist Veränderung, der Garten ist Veränderung!

Das Leben ist Veränderung!

Im Leben gibt es immer wieder Veränderungen! Wenn man sich vorstellt, jeder Tag wäre gleich, wie langweilig es dann im Leben ist. Wir unterliegen  einer Struktur, die jeden Tag eine Wiederholung mit sich bringt. Manchmal müssen wir aber aus dieser Struktur ausbrechen und eine Veränderung in unserem Leben zulassen.

Ein Leben ohne Veränderung! 

Tagaus, Tagein, jeden Tag immer das gleiche. Aufstehen, Frühstücken, zur Arbeit gehen, evtl. zwischendurch noch die Kinder versorgen, einkaufen, nach Hause kommen, essen kochen. Fernsehen oder Garten oder Buch lesen, zu Bett gehen. Vielleicht noch einem  Hobby nachkommen. Und so vergeht jeder Tag, auf irgendwie die gleiche Art und Weise. 
Ist es dann nicht ganz normal, dass man  eine Veränderung herbei sehnt. Wir werden heute alt, sehr als und das Leben ist lang. Darum ist es wichtig eine Veränderung zuzulassen. 

Der Garten ist Veränderung! 

Ich finde der Garten ist das beste Beispiel für Veränderung, denn hier verändert sich jedes Jahr so viel, dass man schon gezwungen ist, es zu verändern. Wir legen ein neues Beet an, mit kleinen Pflanzen und Stauden. Das erste Jahr sieht noch alles sehr mickrig aus und das zweit Jahr, da haben die Gehölze und Stauden sich den Gegebenheiten angepasst und wachsen gut. Im dritten und vierten Jahr ist alles Super Schön. Dann fängt es an, dass es nicht mehr so harmonisch aussieht und die ersten Veränderungen nehmen ihren lauf. Ausgesamte Stauden die zuviel sind, werden aus dem Beet entfernt, Pflanzenteile werden abgeschnitten. Manche nicht so schöne Pflanze wird durch eine schönere ersetzt. Und so geht es immer weiter. Dann denkt man, och da in der hinteren Ecker ist noch eine Lücke, da passt noch ein Strauch hin. Und so verändert sich der Garten von Jahr zu Jahr.

Das Leben ist schön, mit Veränderung! 




 

Dienstag, 16. Mai 2017

Ich bin Gärtnerin und mache die Welt bunt!

Viele Blüten braucht die Welt! 

Unsere Umwelt wird immer Bienen unfreundlicher, alles wird puristischer und steriler.
Man sagt das die Biene im Herbst verhungert und nicht mehr gestärkt genug in den Winter geht.
Ist das nicht schrecklich?
Was hat Einstein mal gesagt: " 3 Jahre ohne Bienen und der Mensch würde verhungern!"
Die Rapsfälder blühen und sind auch schon Bienen da?
Gestern hatte ich eine Kundin, die wieder einmal Ihren Garten Bienenunfreundlich gestallten möchte.
Der Grund dafür waren die Kinder und sie hätte keine Zeit, Beete zu säubern. Also Steine und Bienenunfreundliche Pflanzen. Denken die Menschen eigentlich mal an unsere Zukunft?
Die Kinder auf der Terrasse sollen nicht mit den Insekten in Berührung kommen, sie könnten gestochen werden.
Was ist nur los mit den Menschen.
Wie haben wir es geschafft erwachsene Menschen zu werden und durch das Leben zu kommen.
Überall nur Grün, keine Farbe. Ach ich habe das Grau vergessen.
Ich bin Gärtnerin und mache die Welt bunt!




Freitag, 21. August 2015

Grünes Deutschland

Wir wohnen in einem Land was sehr Grün ist, wenn wir Besuch bekommen aus Ländern in denen es nicht so grün ist, werden wir beneidet um unsere Natur. Diese faszinierende Schönheit in der wir leben, wissen wir das nicht mehr zu schätzen?. Wir brauchen uns um Trinkwasser keine Gedanken machen, es fließt immer aus unserem Wasserhahn. Baden ,duschen und die Toilettenspülung können wir immer benutzen und sie wird mit Trinkwasser gespeist. 
Und was machen wir, wir verbannen das Grün aus unserem Garten. Wir verwandeln unsere Gärten in Wüsten, Steinwüsten. Mit wenig Grün, oder fast gar keinem mehr, nach dem Motto " weniger ist mehr!" Und warum? Ja das ist auch immer die große Frage, warum?
Ich höre immer wieder "wir wollen keine Arbeit mehr haben, der Garten soll pflegeleicht sein! " aber warum wollen die Menschen keine Arbeit mehr im Garten haben? Warum wird, nicht so wie früher noch Obst und Gemüse im Garten angebaut? Weil es Arbeit macht und wir ja das tolle " frische Obst und Gemüse" viel günstiger im Supermarkt kaufen können? Ja billig, viel zu billig! Und wenn es nicht gut aussieht dann wird es achtlos weggeschmissen. Der Apfel mit einer kleinen Druckstelle wird weggetan, die Tomate pfault noch nicht einmal mehr, der Eisbergsalat hält sich ewig. Alles Billig und nicht teuer, so wollen wir es, so sind wir von der Industrie erzogen worden. Wenn man sich die Regale im Supermarkt anschaut, dann sieht man immer mehr lange Regale mit Fertigprodukten von Namenhafen Herstellern, die damit werben wie einfach die Zubereitung von leckerem Essen ist, Tüte aufreissen und heißes Wasser drauf und fertig ist lecker Essen! Gesund, lecker, riecht gut! PFUI !!! Oh ich bin total abgeschweift, ich rege mich immer so über die Faulheit unsere Gesellschaft auf, aber Schuld ist die Industrie und der Lauf der Zeit. Die Schnelllebikkeit. Früher hat der Großvater für seine Enkelkinder ein Obstbaum gepflanzt, der trug erst nach 10 Jahren so richtig, dann war das Kind soweit und konnte in den Baum klettern und sich am Obst satt essen. Heute dürfen unsere Kinder nicht mal auf die untersten Äste klettern, denn sie könnten ja rausfallen. Ja wir leben anders als früher, ich möchte auch nicht mehr früher Leben, denn hätte ich keine i Phone und kein I Pad, wo ich gerade im Flugzeug sitze, nach Zürich fliege und ganz nebenbei diese Zeilen schreibe.wir leben hier in einem schönen Land, dass sagte ich bereits, aber mir liegt es am Herzen die Menschen wieder in den Garten zurück zu bekommen, sich mit der Natur zu arrangieren, mit diversen Wildkräutern, Ungeziefern oder auch dem Maulwurf im Garten. 
Garten ist ein Stück von unserer Kultur. Garten ist Leidenschaft, Garten ist schön! Wir sollten dieses nicht ganz in Vergessenheit geraten lassen,  unsere Kultur nicht ganz vergessen.  
Ich fliege gerade eine Warteschleife über dem Schwarzwald und wenn man sich Deutschland von oben ansieht, wie grün es ist, wie sauber es ist. Und was machen wir mit unseren Gärten? Wir verwandeln sie in Steinwüsten, legen Folien aus, damit kein Unkraut mehr wächst. Dadurch zieht sich das Bodenleben zurück, der Boden wird nicht mehr durchlüftet, er stirbt!  
Und das Unkraut? Das kann natürlich nicht mehr durch kommen, aber wir leben nicht in einer Käseglocke, nein wir leben im Grünen. Es gibt bei uns Bäume und Sträucher, Wiesen und diese tragen Samen, die vom Wind oder von Vögeln und anderen Tieren weggetragen werden. Diese Samen können in diesen wundervollen Steinen herrlich keimen, da ja im Laufe der Zeit sich kleine Blättchen und diverse andere Teilchen in den Zwischenräumen zu Humus zersetzt haben und einen guten Lebensraum geschaffen haben. Also die Natur holt sich alles zurück! Es findet eine Keimung statt und die kleinen Wurzel suchen sich dann eine Stelle um durch die Folie zu stoßen. Dann kommt wieder der Mensch, er spritz mit einem Unkrautvernichtungsmittel! Der Wirkstoff ist meistens das Glyphosat, dieses ist schon bei Menschen gefunden worden,  welche noch nie damit zu tun hatten. Wir bekommen alles zurück! Diese Pestiziede werden nie komplett abgebaut und sickern dann in das Grundwasser, wo wir es durch unser Trinkwasser wieder zu uns nehmen und damit hat sich auch dieser Kreislauf geschlossen. 

  

Freitag, 16. Januar 2015

Blütensträucher schneiden, wann und wie, das ist immer eine große Frage.


Die möchte ich mit einer kleinen Einführung in die bunte Welt des Gartens beantworten.
Zier- oder auch Blütensträucher sind eine Augenweide für den Garten. Sie zieren ihn mit einer Fülle von bunten Blüten, einem dichten bunten oder auch nur grünen Laubkleid. Viele von ihnen haben einen wundervollen Fruchtschmuck im Herbst und nicht zu vergessen die Herbstfärbung. Sie haben unterschiedliche Wuchsformen und werden gerne als Hintergrund verwendet  um eine wundervolle Kulisse den Stauden zu bieten. Um dieses alles zu bekommen und auch zu erhalten ist es wichtig, zuerst mal zu wissen was man für Gehölze im Garten hat. 
Da empfehle ich einen kleinen  Kalender anzulegen und aufzuschreiben welche Pflanze im Garten wo und wann blühten.
Viele Gehölze werden durch regelmäßigen Schnitt angeregt neue Knospen und Blüten  zu bilden und uns immer wieder dadurch, mit einer reichen Blüte verzaubern. Einige unser Sträucher werden nur alle paar Jahre geschnitten, damit sie nicht zu schnell vergreisen. Jedes Gehölz hat seine eigene Wuchsform.  Diese sollte man erhalten. Durch den kontrollierten Schnitt,  können Formen erzwungen werden oder natürliche Wuchsform erhalten bleiben.  Es ist immer einer Frage des Gehölz und des Gartens in dem es steht, wie der Schnitt sein soll. Habe ich einen Buchsbaum oder eine Eibe die einen Formalen Schnitt bekommt, so kann ich diese fast zu jeder Jahreszeit ausüben. Habe ich eine Forsythie, die mich im Frühling in fröhlich hellem  Gelb erleuchtet, so wäre es ein Graus sie im Herbst zu schneiden.  Ich gebe grundsätzlich die Empfehlung, im Herbst nicht zu schneiden.
Ich habe mir überlegt eine kleine Faustregel zu erstellen, für den Zeitpunkt des Schnitts und die lautet:

Alles was in der ersten Jahreshälfte blüht, wird direkt nach der Blüte geschnitten,
alles was in der zweiten Jahreshälfte blüht, wird dann im Frühling Februar-April geschnitten.

Aber immer noch Vorsicht, nicht alles wird geschnitten!

Wenn ich im Frühling schneide habe ich ein schnelles Austreiben von neuen Trieben. Es werden neue Knospen gebildet und so genannte schlafende Augen werden aktiviert. Das alles hängt mit dem Saftdruck zusammen. Man kann das beobachten, je später man schneidet umso mehr  Saft läuft  aus der Schnittstelle. Es macht dann auch keinen Sinn diese Stelle mit Baumwachs oder ähnlichem  zu verschließen, denn es würde weggedrückt werden. Darum ist immer darauf zu achten was  ich wann schneide. Ahorn und Walnuß nehmen es übel wenn sie zu spät im Frühling geschnitten werden.

Was immer sehr wichtig ist, ist das richtige Werkzeug. Was brauch ich im Garten, eine gute Heckenschere (nicht unbedingt mit Motor) eine Rosenschere und eine kleine Baumsäge. Beim Kauf von solchen Werkzeugen, sollte nicht gespart werden, es macht viel mehr Freude mit einer scharfen Schere zu schneiden. Belohnen Sie sich und gönnen sie sich gutes Werkzeug. 
Wenn ein regelmäßiger und kontrollierter Schnitt im Garten stattfindet ist es nicht schwer einen schönen gepflegten Garten zu haben.  Das Schneiden ist kein Hexenwerk, es ist einfach nur ein Auseinandersetzten mit den Gesetzten der Botanik und der Natur.

Meine Buch Empfehlungen zum Thema richtiges schneiden im Garten sind vom Ulmer Verlag Taschenatlas Ziergehölze schneiden
Taschenatlas Ziergehölze schneiden. Helmut Pirc. 2009. 128 S., 57 Farbfotos, 121 Zeichn., kart. ISBN 978-3-8001-5828-7. € 9,90

Oder wer mehr Geld investieren möchte dann:
Gehölzschnitt
Gehölzschnitt. Das Schneiden der Ziergehölze in Garten und Park. Franz Boerner, Harro Koch. 7. Auflage. 196 S., 90 Zeichn., kart. ISBN 978-3-8001-6347-2. € 29,90


Montag, 10. Juni 2013

Flip soll es gut haben

Nachdem Flip jetzt 14 Tage Dienst gemacht hat, haben wir beschlossen, es ihm richtig nett bei uns zu machen. Wenn er über den Rasen braust, wackelt er immer hin und her. Der Rasen wurde immer stark vom Maulwurf und der Wühlmaus untergraben, deshalb ist er nicht so eben wie ein schöner Englischer Rasen. Aber egal, ich habe ihn ja auch immer Wiese genannt und nicht Rasen. Jetzt haben wir uns mit dem Maulwurf arrangiert. Wenn er aufwirft, dann rake ich den Haufen wieder auseinander. Basta! Ich kann aber sagen, ich habe keine Engerlinge im Garten. Es ist unglaublich wie nützlich der Maulwurf ist, er frisst das 2 1/2 fache seines Gewichtes an Ungeziefer, täglich. Und der Boden ist gut durchlüftet, Wasser kann schnell wieder abfließen, es sind ja genügend Gänge da. Aber jetzt noch mal zu unserem Flip, was wollte ich eigentlich erzählen, ... ach ja, ... wackelt er immer hin und her. Also ich bestellte heute Morgen 9Tonnen Sand, das hört sich gewaltig an, aber nachdem der LKW da war und diesen Haufen hinterlassen hat. Hmm, ich glaube der reicht nicht. Aber egal erst mal anfangen. Sand verteilen und auseinander harken. Der Sand ist ganz schön nass, er klebt und lässt sich schwer auseinander ziehen. In der Sonne trocknet der Sand recht schnell und er rieselt dann durch nochmaliges harken durch das Gras. Eine sehr anstrengende Arbeit. Manni zerbrach sich den Kopf wie man effektivere arbeiten könne, er baute eine Egge hinter Opas kleinen Holder und zog den Sand damit auseinander. es wollte aber nicht so rech klappen. wieder eine andere Überlegung. Eine alte Palette beschwert mit zwei Betonplatten. Das hat gut funktioniert und er hat den Sand gut verteilt. Aber so ganz ohne Muskelkraft geht es nicht. Uwe und ich harkten wie die Weltmeister. Mir tut jetzt der Arm weh, über den Rücken wollen wir garnicht sprechen. Aber er soll es ja schön haben. Ein schlauer Kopf kam vorbei und empfahl einen Verikutierer zu benutzen. Gesagt getan Uwe besorgte rasch ein solches Gerät und weiter. Jetzt durfte ich nicht nur Sand auseinander harken, nein es war jetzt Sand mit Rasen. Toll! Aber der erste Teil des Garten ist jetzt Abgesandte und ich hoffe das Gras wächst jetzt gut durch. Ach ja, den Sand haben wir auf den Rasen verteilt um Löcher und Unebenheiten auszugleichen. Damit Flip nicht so rumwickelt wenn er mäht. Er soll sich ja wohl fühlen wenn er arbeitet. Gute Arbeitsbedingungen schaffen, hält Mitarbeiter bei guter Laune. 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Was für ein putziger Kunde!

Heute hatte ich einen lustigen Kunden. Es war ein Mann Anfang vierzig, groß, modisch gekleidet. Machte einen sehr netten Eindruck. Er möchte Beratung, hätte noch einige Fragen zu den Blumen, dort hinten.  ‘Blumen da hinten, wir haben gar keine Blumen‘ das waren meine Gedanken dazu. Aber gut, ich ging hinter ihm her zu den ‚Blumen‘ es stellte sich dann heraus, dass er Rhododendron meinte, haben ja auch sehr schöne Blumen. Dann kam die Frage, ob diese Pflanze das ganze Jahr über blüht. Ich musste ihn leider enttäuschen und ihm sagen, dass die Blüte von Rhododendron nur ein kurzes  Gastspiel ist. Sie verneigt sich dann vor dem staunenden Publikum und verabschiedet sich recht unspektakulär.  Ok, somit war alles klar. Dann erzählte er mir, seine Nachbarin hat Bienen. Ich sagte darauf , das ist doch wunderbar,  aber nein,  anscheinend nicht. Denn nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, findet er das wohl nicht gut. Er fragte nochmal, ob an diese Blüten von dem Rhododendron auch Bienen gingen. Ich bejahte die Frage, er schaute mich ganz verständnislos an. Das fände er nicht toll, dass er jetzt eine Pflanze in seinem Garten hat, damit die Bienen von der Nachbarin nun zu ihm fliegen. Hallo??? Wie ist der denn drauf. Er will keine Bienen in seinem Garten haben. Ja, er sagte das auch nochmal ganz deutlich, er will keine Insekten und schon gar keine Bienen in seinem Garten. Aber er hat sich doch entschieden, die Pflanzen zu kaufen und ich wünschte ihm innerlich ganze Schwärme von Bienen in seinem Garten.
Ich habe mal einen Animationsfilm geschaut, da haben die Bienen gestreikt und es dauerte nicht lange und der Planet wurde ganz grau. Es blühte nichts mehr und es gab auch keine Früchte und kein Gemüse, kein Getreide, die Tiere verhungerten und zum Schluss..., nein das wollen wir uns nicht vorstellen.  Die Biene und viele andere Insekten sind für die Welt wichtig. Sehr wichtig. Vielleicht haben wir ja irgendwann alle so einen 3D Drucker im Haushalt, mit dem wir unsere Nahrung nur noch ausdrucken. Bei dieser Vorstellung graust es mir. Also immer schön Bienennährgehölze in den Garten pflanzen.

Dienstag, 28. Mai 2013

8:00 Uhr Flip geht an den Start


So es ist jetzt 8:00 Uhr und Flip geht an den Start. Er rauscht durch den Garten, manchmal etwas wackelig auf den Rollen, da leider mein Untergrund sehr wellig ist. Dabei  laufen seine Fahrten immer aus der normalen Bahn heraus. Ich werde erst mal einige Tonnen Sand bestellen, und den Rasen absanden. Die Wildkräuter ziehen sich langsam zurück, ich habe einen Dünger mit Unkrautvernichter gestreut. Wehr wirksam! Ich hoffe es bleibt heute mal trocken. Jetzt geht es los um zu sehen ob er diese große Fläche schafft. 

Sonntag, 26. Mai 2013

Regen, nix als Regen.

Heute war so ein schöner Tag und der Flip konnte unermüdlich seine Bahnen ziehen. Gestern Abend musste ich so lachen, nachdem Felix ihn entdeckt hat und ihn dann erstmal kräftig verbellt hat. "Was will der hier in meinem Garten?" Er jumpte um ihn herum und bellte was die Stimme herhielt. Als er dann heute Nachmittag wieder loslegen wollte, kam schon wieder der Regen. Jetzt ist es aber gut mit dem Regen. Wir brauchen auch mal wieder Sonne. Sonst schafft der Flip den Rasen nicht, das Gras wächst und wächst und wächst.
Felix bellt den Flip an

Mittwoch, 22. Mai 2013

Wo ist Flip?

Als ich heute Morgen aufwachte, war mein erster Gedanke, wie denn der Flip nach dieser verregneter Nacht zurechtkommt. Er startete doch gleich um 6:00Uhr. Ich schaute raus und kein Flip zu sehen. Was war passiert? Ist er geklaut worden oder hat er sich nur festgefahren? Ich zog mir feste Schuhe an und suchte ihn. Ich brauchte nicht lange zu suchen, er stand da pudelnass hinter der Hecke und hatte sich festgefahren. Ist ja auch kein Wunder bei so viel Regen. Da ich ja noch keine Einweisung erhalten habe, wie man mit ihm umgeht usw. habe ich ihn erst mal auf die Station gestellt. Ich gebe ihm erst mal für heute Urlaub. Die Wiese schwimmt ja auch förmlich. Ich werde nachher mal nachschauen wie viel Regen es gegeben hat.

Dienstag, 21. Mai 2013

Flip geht an den Start


So nun ist es soweit, Flip geht an den Start.
Nachdem ich heute Morgen die Kanten in meinem Garten gemäht habe,  noch vor der Arbeit, hat dann mein lieber Schatz mit meinem Sohn den Roboter installiert.  Er hatte schon vorsorglich 150m Kabel extra bestellt. Die sind dann auch mit verlegt worden. Insgesamt ca. 280m Kabel, die nun in meinem Garten verleg worden sind.  Nachdem er dann Flip (so haben die beiden ihn dann genannt, nach Biene Maja’s Flip, der Gras Hüpfer) eingeschaltet hat und er sich dann zum Kabel  orientierte, rauschte er los. Mein Sohn ist total begeistert. Ist schon klar, er brauch dann ja auch nicht mehr mähen. Aber nein, ich find es natürlich auch echt spacig wenn der Kleine jetzt bei mir durch den Garten rauscht. Wie Hund und Katze darauf reagieren bin ich gespannt. Bilder folgen!

Montag, 20. Mai 2013

Das neue Familienmitglied ist da!


Juhu er ist da!!!
Ich freue mich so riesig, ich habe jetzt einen Mährobo,  ich brauch jetzt niemanden bitten meinen Rasen zu mähen. Ihr könnt es euch nicht vorstellen, es ist immer so lästig den lieben Sohn zu bitten, das er mal den Rasen mäht, es kommt dann die Ausrede,"jetzt nicht Mama es passt nicht in meinen Zeitplan", dann hat er ja eine Gräser Allergie usw. … Jetzt war ich es leid und habe mir einen Mähroboter gekauft. Leider hat es heute geregnet, sonst hätten wir ihn schon aufgebaut. Komisch da war Junior sofort Feuer und Flamme. Technik!
Ein aktueller Blick in einen Teil meines kleinen Garten!

Sonntag, 17. März 2013

Hoppla, bitte nicht stören!


Es ist ein schöner Vorfrühlingstag, die Sonne scheint, es sind milde 8 Grad und ich bin im Garten. Meine Freundin fragte mich, was ich denn jetzt im Garten so mache, hm... da gibt es viele Dinge zu tun.
Obstbäume und Beerensträucher schneiden, von Stauden das verwelkte Laub und alte Stängel entfernen. Gräser schneiden und immergrüne Gräser ausputzen. Blütensträucher schneiden, aber bitte nicht die, die jetzt im Frühling blühen! Warum? Ist doch klar, oder? Dann blühen sie nicht! Da Sträucher, die im Frühling blühen im Laufe des Sommers an den neuen bzw. 2-jährigen Trieben ihre Blütenknospen bilden, um uns im Frühling mit einer prachtvollen Blüte zu erfreuen.
So ganz schlaue Köpfe gehen im Herbst durch den Garten und schneiden alles kurz und klein, es wird mit der Motorheckenschere alles quadratisch, praktisch, kurz geschnitten. Ich nenne das immer den `Hausmeisterschnitt´! Wenn Kunden zu mir in die Baumschule kommen und mich fragen, warum ihre Sträucher nur so spärlich blühen, stelle ich eine Gegenfrage: "Wann schneiden Sie Ihre Sträucher?" Meistens kommt es wie aus der Pistole geschossen von den Ehefrauen:  "Mein Mann geht mit der elektrischen Heckenschere in den Garten und schneidet alles ab, meist schon bevor das Laub abfällt, damit er das Laub nicht aufzusammeln braucht." 
Wie praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, toll!!! Dann kann natürlich keine schöne Blüte stattfinden. Aber so ist das, es soll alles pflegeleicht sein, keine Arbeit machen, und noch toll aussehen. Das kann es nur, wenn zugelassen wird, dass sich der natürliche Wuchs der Sträucher entfalten kann. Natürlich können Sträucher geschnitten werden, aber nach folgender Faustregel:
Sträucher, die in der ersten Jahreshälfte blühen, bitte direkt nach der Blüte schneiden und Sträucher, die in der 2. Jahreshälfte blühen, werden dann im frühen Frühling geschnitten.
Warum nicht im Herbst?  Im Herbst ist es meist nass und kalt, es können sich Pilzsporen an die Schnittstellen setzen, das kann im Frühling zu Krankheiten führen. Viele Sträucher und Stauden haben im Herbst Samen angesetzt und das dient als Nahrung für unsere kleinen Mitbewohner im Garten.

Hoppla, ...
Da bin ich doch, als ich die Gräser abgeschnitten habe, auf ein Lager gestoßen, in dem ein Igel seinen Winterschlaf hält.
Also, wenn Ihr die Gräser und andere Stauden abschneidet, dann achtet bitte auf irgendwelche zusammengetragen Berge mit Laub und Reisig. Vorsicht - nicht aufwecken!  

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