Freitag, 26. April 2013

Unglaublich, wie schnell die Natur ist!


Unglaublich, wie schnell die Natur ist!

Es ist unglaublich wie schnell die Natur aufholt, gestern waren wir noch 4 Wochen im Rückstand und heute ist es so wie immer. Es blüht, es grünt, es ist einfach Frühling. Ich habe letzte Woche an meinem Frühstückstisch gesessen und die Kohlmeisen beobachtet. Da haben doch schon die Kleinen einen Ausflug unternommen und ihr Nest verlassen. Sie hüpften von Ast zu Ast und inspizierten ihre neue Umgebung. Selbst durch diesen kalten März haben die kleinen Vögelchen sich nicht abhalten lassen, den Nachwuchs groß zu ziehen. Phänomenal!
Für uns Gärtner ist es ein schwieriges Frühjahr, es kommt so geballt. Es kommt alles auf einmal. Die Kunden möchten noch so viel in ihrem Garten machen und für viele Pflanzen wird es denn auch Zeit das sie gepflanzt werden. 

Mittwoch, 20. März 2013

Schnee, Schnee, Schnee...


Schnee, Schnee, Schnee…
Wer will denn jetzt noch Schnee? Aber was wollen wir machen, die Natur spielt uns dieses Jahr mal einen anderen Streich. Heute Morgen in den Nachrichten wurde gesagt, das vor einem Jahr 20 Grad + waren und heute 2 Grad - . Was für eine verrückte Welt. Auch für die Natur ist das sehr schwierig. Es war eine kurze Zeit warm und dann kam diese Kälte. Unglaublich! Und heute am Frühlingsanfang starkes Schneetreiben. Unglaublich! Ich habe noch meinen Weihnachtsbaum auf der Terrasse stehen, der hat auch noch keine Nadel  verloren, ob ich ihn wieder reinhole und die Ostereier dranhänge. Das wäre ein Spaß!!! J
Nun sitze ich hier und schaue aus dem Fenster in meinem Garten, alles Weiß!

Sonntag, 17. März 2013

Hoppla, bitte nicht stören!


Es ist ein schöner Vorfrühlingstag, die Sonne scheint, es sind milde 8 Grad und ich bin im Garten. Meine Freundin fragte mich, was ich denn jetzt im Garten so mache, hm... da gibt es viele Dinge zu tun.
Obstbäume und Beerensträucher schneiden, von Stauden das verwelkte Laub und alte Stängel entfernen. Gräser schneiden und immergrüne Gräser ausputzen. Blütensträucher schneiden, aber bitte nicht die, die jetzt im Frühling blühen! Warum? Ist doch klar, oder? Dann blühen sie nicht! Da Sträucher, die im Frühling blühen im Laufe des Sommers an den neuen bzw. 2-jährigen Trieben ihre Blütenknospen bilden, um uns im Frühling mit einer prachtvollen Blüte zu erfreuen.
So ganz schlaue Köpfe gehen im Herbst durch den Garten und schneiden alles kurz und klein, es wird mit der Motorheckenschere alles quadratisch, praktisch, kurz geschnitten. Ich nenne das immer den `Hausmeisterschnitt´! Wenn Kunden zu mir in die Baumschule kommen und mich fragen, warum ihre Sträucher nur so spärlich blühen, stelle ich eine Gegenfrage: "Wann schneiden Sie Ihre Sträucher?" Meistens kommt es wie aus der Pistole geschossen von den Ehefrauen:  "Mein Mann geht mit der elektrischen Heckenschere in den Garten und schneidet alles ab, meist schon bevor das Laub abfällt, damit er das Laub nicht aufzusammeln braucht." 
Wie praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, toll!!! Dann kann natürlich keine schöne Blüte stattfinden. Aber so ist das, es soll alles pflegeleicht sein, keine Arbeit machen, und noch toll aussehen. Das kann es nur, wenn zugelassen wird, dass sich der natürliche Wuchs der Sträucher entfalten kann. Natürlich können Sträucher geschnitten werden, aber nach folgender Faustregel:
Sträucher, die in der ersten Jahreshälfte blühen, bitte direkt nach der Blüte schneiden und Sträucher, die in der 2. Jahreshälfte blühen, werden dann im frühen Frühling geschnitten.
Warum nicht im Herbst?  Im Herbst ist es meist nass und kalt, es können sich Pilzsporen an die Schnittstellen setzen, das kann im Frühling zu Krankheiten führen. Viele Sträucher und Stauden haben im Herbst Samen angesetzt und das dient als Nahrung für unsere kleinen Mitbewohner im Garten.

Hoppla, ...
Da bin ich doch, als ich die Gräser abgeschnitten habe, auf ein Lager gestoßen, in dem ein Igel seinen Winterschlaf hält.
Also, wenn Ihr die Gräser und andere Stauden abschneidet, dann achtet bitte auf irgendwelche zusammengetragen Berge mit Laub und Reisig. Vorsicht - nicht aufwecken!  

Mittwoch, 6. Februar 2013

Was für ein wundervoller Tag


Was für ein wundervoller Tag, leichter Frost und strahlender Sonnenschein. Das ideale Wetter um in den Garten zu gehen. Schaut man sich um, so findet man bestimmt etwas, was  zu dieser Zeit gemacht werden kann.
Ach ja, Hecke schneiden!
Meinen wunderbaren Buchsbaumgarten, das letzte Jahr ist er nicht geschnitten worden. Jetzt muss die Hecke etwas radikaler geschnitten werden, damit sie mir nicht aus dem Ruder gerät, und eines Tages heißt es „ das Haus hinter dem Buchsbaumgarten!" Ich benutze zum Schneiden eine Motorheckenschere und eine leichte Hand Heckenschere für die Feinarbeiten. Nach dem Schneiden desinfiziere ich die Arbeitsgeräte um zu vermeiden das evtl. Pilzsporen an der Schere anhaften und ich sie zu andere Pflanzen  übertrage.  Was auch ganz wichtig ist um Pilzkrankheiten zu vermeiden, spritze ich die Hecke nach dem Schnitt mit einem Fungizid. Im späteren Frühjahr gebe ich einen guten Dünger an meine Buchsbäume. Ich benutze einen Langzeitdünger der über 3 Monate seine Nährstoffe langsam abgibt.
Beim Schneiden der Hecke habe ich festgestellt, dass an einzelnen Pflanzen in einem Bereich wo nicht viel Sonne hinkommt, Läuse im vergangenen Jahr ihr Unwesen getrieben habe und Ihre Ausscheidungen haben dazu geführt das sich ein Pilz auf der Pflanze niedergelassen hat. Es ist eine schwarze Schmiere die sich auf die Blätter gelegt hat. Dadurch wird das Wachstum gehindert. Es waren wahrscheinlich Schildläuse und ich bin alarmiert, so dass ich im Frühjahr Maßnahmen ergreifen kann. Nach 

Sonntag, 3. Februar 2013

Bäume

Bäume sind Leben,
Bäume sind Kulisse,
Bäume sind schön!


Wir alle möchten saubere Luft zum atmen haben, aber wer gibt uns saubere Luft? - Bäume
Pflanzen Sie einen Baum in Ihrem Garten, dann schenkt er Ihnen Sauerstoff. Ist das nicht wunderbar!
Ein Baum ist Kulisse, ein Garten wirkt erst wenn Bäume und Sträucher ihn säumen.  Eine nackte Rasenfläche ist langweilig und sie muss zudem jede Woche gemäht werden. Ist das pflegeleicht?

Bäume zeigen die Jahreszeiten, wenn im Frühling die Knospen anschwellen und langsam etwas grünes zu Vorschein kommt. Viele Bäume blühen und bezaubern ihren Betrachter. Im Sommer spenden sie Schatten und Sauerstoff. Wenn der Sommer sich zum Ende neigt und der Herbst beginnt verschönen Bäume mit ihrer Verfärbung die Landschaft. Das Laub fällt. Jetzt finden Igel und Co genügend Masse um sich ihr Winterquartier zu bauen. Laub ist für Tiere und dem Boden sehr wichtig. Es ist ein natürlicher Winterschutz, Wurzeln, Stauden und Boden werden vor Kälte, Wind und Sonne geschützt. Der Baum steht nun ohne Laub da und …? Haben Sie sich schon mal bewusst im Winter Bäume angeschaut?  Sie sind so wunderschön, haben eine tolle natürliche Wuchsform. Achten Sie mal darauf, Bäume im Winter. So und nun stellen Sie sich Ihren Garten ohne Bäume vor, kein Vogel, kein Eichhörnchen, kein Igel würde Ihren Garten besuchen. Wenn Sie aus dem Fenster schauen und Tiere beobachten können, die sich in Ihrem Garten tummeln, dann ist Ihr Garten in bester Ordnung. 

da bin ich


Ich möchte mich vorstellen. Ich bin aus Leidenschaft Gärtnerin und übe diesen Beruf schon über 2 Jahrzehnte aus. Ich habe diesen Blog "die Pflanzenversteherin" genannt, weil ich Pflanzen liebe und gerne Ratschläge gebe rund um die Pflanze.
Eine Kundin sagte mal zu mir "wenn Sie in meinem Garten sind, habe ich das Gefühl, Sie würden mit den Pflanzen sprechen." Das tue ich nicht, aber ich sehe wenn Pflanzen leiden und sich nicht wohl fühlen. Oder andere Situationen im Garten die den Ansprüchen von der Pflanze nicht gerecht werden. Ich bin in diesen Beruf des Gärtners rein geboren worden und wollte eigentlich Konditor werden. Jetzt bin ich froh darüber, da ich meinen Beruf sehr mag.


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